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Beispiel Facebook

 

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Beispiel Facebook als Internetseite für Cyber - Mobbing

 

Im folgenden Abschnitt erläutere ich das Problem des Cyber - Mobbings anhand sozialer Netzwerke, insbesondere der Internetseite '' Facebook.com'' etwas genauer. Dabei beziehe ich mich zunächst auf einige Studien zum Thema Cyber - Mobbing im Internet.
Aus dem Bündnis gegen Cyber - Mobbing vom 16. Mai 2013 ging hervor, dass jeder sechste Schüler in Deutschland bereits einmal
Opfer von Cyber - Mobbing über soziale Netzwerke wurde. Ebenso ging hervor, dass runde 20% der Schüler bereits Opfer war. Wir
reden hier von einer Altersgruppe von 14- 16-Jährigen Jugendlichen. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass rund 19% der Jugendlichen
selbst schon Täter waren. Aus einer Erhebung ging hervor das häufig genannte Gründe unter anderem Langeweile oder Spaß der
Jugendlichen war. Es ist bewiesen, dass die Tatorte des Cyber - Mobbing zu 80% aus sozialen Netzwerken besteht, hauptsächlich
Facebook (vgl. T-Online.de 2013).

Hier stellt sich jedoch die Frage, wieso die Thematik um Cyber - Mobbing in den letzen Jahren so hervortrat und sich besonders auf
soziale Netzwerke bezog.
Das liegt vor allem daran, dass junge Menschen verstärkt über Soziale Netzwerke wie Facebook kommunizieren. Ganze Schulen oder
Schulklassen sind auf diesem Wege miteinander vernetzt. Das bedeutet, dass die Hänseleien und Auseinandersetzungen weniger
persönlich und in der Schule geklärt werden, sondern ins Internet verlagert wird. Denn dort ist es besonders leicht andere zum Opfer
zu machen, da man selbst in Anonymität auftreten kann. Aufgrund der Struktur sozialer Netzwerke, wie Facebook, ist es für Täter eine
Leichtigkeit sich an ihren Opfern zu vergreifen. Häufig finden sich beleidigende Einträge auf Pinnwänden oder Fotos ebenso werden
Daten der Nutzer missbraucht. Besonders gefährlich am Cyber - Mobbing über Facebook ist die fehlende räumliche Begrenzung, denn
über das weltweite Netz kann im Grunde genommen jeder der angemeldet ist, über die Daten verfügen. Wie bereits oben erwähnt ist
es für Mobber sehr leicht unter falschen Namen Menschen zu mobben, da die Schwelle andere zu beleidigen sinkt. Lehrern und Eltern
wird anfangs selten bewusst, dass ihre Kinder beziehungsweise SchülerInnen zu Mobbingopfern geworden sind. Denn Cyber - Mobbing
ist medienvermittelt und geschieht daher oft heimlich, ebenso ist es ein Problem das die Betroffenen nicht drüber reden. Daher ist ein
gutes Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Eltern notwendig. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass selbst Lehrer in die Rolle des
Opfers treten. Es ist offensichtlich, dass Internetseiten wie ''Spickmich.de'' oder auch diverse Lehrer Läster Gruppen in Facebook oder
StudiVZ dazu dienen Lehrern gegenüber ausfällig zu werden und sie zu beleidigen (vgl. Internet-abc.de 2013).

Zusammenfassend und nach Einschätzung meiner eigenen Meinung ist es zu beobachten, dass Cyber - Mobbing sehr häufig bei
Sechst- und Siebtklässlern auftritt. Denn wie wir es selbst einmal erlebt haben, suchen Schüler in diesen Altersklassen nach ihrer
eigenen Identität, sie grenzen sich von ihren Erziehungsbeauftragten, wie Eltern und Lehrer ab.
Daraus resultiert das die Zahl der Schulvermeider steigt, denn aufgrund von massivem Mobbing haben viele Schüler Angst zur Schule
zu gehen, um weiteren Hänseleien aus dem Weg zu gehen. Um abschließend zu diesem Thema noch einmal speziell auf die
Internetplattform Facebook zurückzukommen. Ich persönliche finde dieses soziale Netzwerk sehr hilfreich, was die Kommunikation
zwischen mir und meinen Freunden betrifft, ebenso Funktionen, wie das Eröffnen einer Gruppe ist sehr nützlich. Auch unsere
Arbeitsgruppe hat per Facebook Gruppe miteinander kommuniziert, Lösungsvorschläge und Idee in der Gruppe hochgeladen, um
ein effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Andererseits sollten gerade Jugendliche und Schüler die Gefahren von Facebook kennen.
Viele wissen gar nicht und überlegen zuvor nicht, wem sie alles ermöglichen Zugriff auf ihre Identität zu geben, seien es Bilder
privater Herkunft, Videos oder Informationsangaben über die eigene Person.

Doch wie verhält man sich nun gegen Cyber - Mobbing über Facebook?

Aus Angst vor noch weiteren Mobbingversuchen und das Schamgefühl des Opfers behalten viele leider ihre Probleme für sich. Doch
dieser Schritt ist meines Erachtens falsch. Der erste und richtige Weg sollte der zu den Eltern oder zu den Lehrern sein, um gegen die
Täter konsequent vorzugehen. Bei Facebook ist es so, dass die Mobber auf die Ignorier - Liste kommen und aufgefordert werden, ihre
Inhalte zu löschen und ihre Mobbingversuche zu unterlassen. Desweitern muss der Betreiber informiert werden, um das Tatprofil
zeitnah zu löschen. Ebenso sollten Kinder mit ihren Eltern immer Beweise sammeln, Texte oder Kommentare abfotografieren um
eventuelle Anzeige zu erstatten. Zum Abschluss möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass Eltern ihre Kinder bei der Auswahl von
geeigneten Registrierungen, Anmeldungen im Web, Einrichten von E-Mail Accounts sowie anderen Benutzernamen unterstützen. Es ist
also meiner Meinung nach die Aufgabe der Eltern und Lehrenden ihre Kinder und Schüler für das Arbeiten im Web zu sensibilisieren,
denn das Internet sollte anfangs den Jugendlichen nicht allein überlassen werden.