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Langeweile? Dicke Luft zuhause? Verunsichert? Ideen zum Umgang mit der besonderen Situation

03. 04. 2020

Langeweile? Dicke Luft zuhause? Verunsichert?

Ideen zum Umgang mit der besonderen Situation

1. KalenderStruktur

Zu relativ festen Zeiten aufzustehen, zu arbeiten oder zu lernen, zu essen und zu schlafen, kann helfen, sich stabil und gut zu fühlen.

Die Schüler*innen benötigen häufig Unterstützung, um sich die verschiedenen Schulaufgaben sinnvoll einzuteilen und so das Gefühl von Überforderung zu vermeiden. Für viele Eltern bedeutet die aktuelle Zeit eine Doppelbelastung. Neben alltäglichen Aufgaben und Arbeit müssen nun Betreuung und Bearbeitung schulischer Aufgaben gewährleistet sein. Das Internet bietet verschiedene Hilfestellungen für das Lernen zuhause sowie Tipps für Eltern und Schüler*innen mit der besonderen Situation umzugehen (Bsp.: https://www.lernentrotzcorona.ch/Lernentrotzcorona; https://www.kmk.org/themen/bildung-in-der-digitalen-welt/lernen-von-zu-hause-digitale-lernangebote.html).

Gemeinsame Regeln können für das Zusammenleben sehr hilfreich sein. Aufgaben im Haushalt wie Tisch decken, Müll rausbringen usw. könnten nun (neu) verteilt werden. Es kann auch sinnvoll sein, Zeiten für lautes Musikhören, Sport o.ä. zu vereinbaren, um besser Rücksicht aufeinander nehmen zu können.

 

2. Frische Luft

Spaziergänge oder Sport an der frischen Luft sind allein, zu zweit mit genug Abstand sowie mit Personen, mit denen wir zusammenleben, gestattet, was genutzt werden sollte. Auf diese Weise werden Wohlbefinden und Immunsystem gestärkt. Frische Luft

Für den kleinen Frischekick zwischendurch Lüften oder einen Ausflug auf Balkon bzw. Terrasse nicht vergessen.

 

3. Sport

Regelmäßige körperliche Betätigung ist auch zuhause hilfreich, baut Stress ab und hält fit. Deshalb veröffentlicht z.B. ALBA BERLIN von Montag bis Freitag digitale Sportstunden für Kita und Schule (https://www.albaberlin.de/news/details/reaktion-auf-coronavirus-albas-taegliche-digitale-sportstunde-fuer-kinder-und-jugendliche/).      Sport

 Darüber hinaus bietet das Internet eine große Auswahl an Trainingsmöglichkeiten, die an Alter und Fitness angepasst werden können.

Verschiedene Apps können unterstützend wirken und sind in der Grundversion regelmäßig kostenlos (Bsp.: 7-Minuten-Training, Daily Yoga).

4. Soziale Kontakte

Persönliche Kontakte und körperliche Nähe zu Menschen, mit denen wir nicht zusammenwohnen, sind aktuell unbedingt zu vermeiden. Diese Einschränkungen werden vorbeigehen! Dennoch ist der Austausch mit anderen wichtig und sollte bis dahin auf anderen Wegen gesucht werden. Telefonieren, chatten, Video-Konferenzen und soziale Netzwerke sind tolle Möglichkeiten auch in dieser Zeit in Kontakt zu bleiben.           Kontakt

5. Beschäftigung

Die Zeit zuhause kann auch eine Chance sein, Liegengebliebenes zu erledigen, neuen Beschäftigungen nachzugehen oder Sachen zu machen, die im Alltag zu kurz kommen.

Es könnte eine tolle Zeit sein, um auszumisten, umzuräumen, Fotos zu sortieren, Bücher zu lesen, Garten oder Balkon fürs Frühjahr vorzubereiten, Gesellschaftsspiele mit der Familie zu spielen, zu backen, zu Spiel​​​​​​​basteln und und und ...

 

6. Zeit für sich und mit anderen

Gemeinsam Zeit beim Essen zu verbringen, zusammen rauszugehen, Spiele zu spielen, sich vorzulesen, zu basteln oder andere Aktivitäten zu teilen ist sehr wertvoll. Neben dieser gemeinsamen Zeit sollten aber auch alle Beteiligten Rückzugsmöglichkeiten für sich haben, die zu schützen sind, um ein angenehmes Zusammenleben zu ermöglichen.

 

​​​​​​​7. Nachsicht

Die aktuelle Situation ist für die meisten von uns anstrengend. Schnell kann es zu einer gereizten Stimmung und Konflikten kommen. Hier sollten wir alle nachsichtig Herzmit uns und anderen sein und versuchen, sich selbst und dem Gegenüber mit einem liebevollen Blick zu begegnen.

 

8. Informationsquellen überdenken   

InfoEs ist wichtig, dass wir die Situation ernst nehmen. Panik hingegen ist gefährlich. Zahlreiche Fake News und Verschwörungstheorien verunsichern momentan viele Menschen, weshalb es wichtig ist, die Informationsquellen zu prüfen. Hierbei kann z.B. das Web-Angebot „so geht Medien“ helfen (https://www.br.de/sogehtmedien/corona-virus-fake-news-100.html). Seriöse Informationen gibt es u.a. beim Bundesministerium für Gesundheit (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html) und dem Robert Koch Institut (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html).

Kindern sollte die Situation altersgerecht erklärt werden, ohne sie zu verängstigen.

 

9. Angebote nutzen    

Längere Zeit zusammen zuhause zu sein, kann anstrengend und belastend werden.

Die bke-Onlineberatung ist bei verschiedenen Sorgen und Nöten erreichbar und bietet Möglichkeiten für den Austausch mit Fachkräften oder anderen Eltern (https://eltern.bke-beratung.de/views/home/index.html) bzw. Jugendlichen (https://jugend.bke-​​​​​​​beratung.de/views/home/index.html).      Telefon​​​​​​​

Darüber hinaus unterstützt die Nummer gegen Kummer sowohl Kinder und Jugendliche (https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html, Tel. 116 111) als auch Eltern (https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html, Tel. 0800 111 0550).

Im Internet finden sich viele weitere kostenlose Hilfsangebote.

Bekannte Erziehungs- und Familienberatungsstellen (SOS Tel. 03381 7990980, EJF Tel. 03381 2122890 und Lichtblick Tel. 033841 449522) sowie die IKTB (Tel. 033830 248, iktb@tmg-ziesar.de) und die Schulsozialarbeiterin Dorothea Schaper (Tel. 0178 61 52 869, dorothea.schaper@dw-potsdammittelmark.de) stehen ebenfalls telefonisch und per Mail zur Verfügung. Für die Schüler*innen gibt es ein Online-Angebot der Schulsozialarbeiterin unter https://padlet.com/dorotheaschaper/8jqriynf9x9a. Kontaktaufnahmen sind auch über WhatsApp, Facebook (Schulsozialarbeit Ziesar-Görzke) und Instagram (sas_ziesargoerzke) möglich.