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Unsere selbstorganisierte Klassenreise vom 7. Mai 2019 bis zum 10. Mai 2019

14.05.2019

Lange hatten wir uns auf diese Fahrt vorbereitet. Jetzt war es endlich soweit. Das Jugendgruppenhaus Steglitz- Zehlendorf in Berlin wartete auf uns.

Wir trafen uns am Dienstag, den 7. Mai, auf dem Schulhof. Dort erwarteten uns schon

die Klassenlehrer und eine Mutti mit einem Transporter. Sie nahm unsere Koffer entgegen

und fuhr das Gepäck schon nach Berlin.

 

Jetzt konnte es also losgehen. Aber hatten wir auch wirklich die richtige Busverbindung herausgesucht?

Gegen 9.40 Uhr kam tatsächlich der Bus und es ging los. Der Busfahrer wunderte sich über so viele Fahrgäste, er hatte nichts von der Anmeldung erfahren.

Mit dem Bus fuhren wir von Ziesar nach Brandenburg/ Hauptbahnhof. Dort stiegen wir in den Zug, der uns nach Wannsee brachte. Jetzt noch einmal in eine S-Bahn, dann wieder in einen Bus und schon waren wir gegen 12 Uhr an Ort und Stelle. Der Bus hielt direkt vor dem Jugendgruppenhaus.

 

Allerdings sah man es kaum, weil die Gegend darum ziemlich naturbelassen war. Welchen Schreck bekamen wir erst, als wir das Haus sahen. Es war ziemlich heruntergekommen.

Dann begrüßte uns der Hausmeister. Er ließ uns in das Haus. Drinnen war es dann doch ganz o k. Wir hatten 6-Mann-Zimmer und zu jedem Zimmer gehörte ein kleines Bad mit Dusche.

Wir bezogen unsere Räume und schon konnte der Spaß losgehen.

Erstmal mussten wir einkaufen gehen, denn die meisten hatten schon großen Hunger. Aldi war etwa 1,5 km entfernt. Wir holten uns Würstchen und Brötchen, Frühstückszutaten. Abendbrotzutaten und Getränke. Da es doch ganz schön viel geworden war, fragten wir die Verkäuferin, ob wir den Einkaufswagen mitnehmen durften. Sie erlaubte es uns. So machten wir uns vollbepackt auf den Rückweg. Wir aßen dann zum ersten Mal in unserem Speiseraum.

Danach konnten wir uns ein bisschen ausruhen, Tischtennis oder Kickerfußball spielen. 

Gegen 15.00 Uhr machten wir uns mit dem Bus und dem Zug auf den Weg nach Potsdam.

Im Blu, das ist ein Freizeitbad, konnten wir nach Herzenslaune baden, rutschen oder einfach nur chillen. Das Wasser und die Halle waren angenehm warm. Nach dem Baden wollten wir das Bad wieder verlassen. Allerdings hatte Oliver sein Armband verloren. Wir suchten etwa eine halbe Stunde vergeblich. Die Strafgebühr wurde ihm von einer freundlichen Mitarbeiterin erlassen. Gegen 18.30 Uhr fuhren wir wieder zurück.

Jetzt hatten wir natürlich schon wieder großen Hunger. Allerdings musste erst gekocht werden. Freiwillige Helfer kochten mit Frau Meerkatz Spaghetti Bolognese. Es war sehr lecker.

Unser Spieleabend begann. Wir spielten Schach, Karten und Stadt-Land. Im Schach besiegte Daniel natürlich wieder Frau Höppner. Da unsere Lehrerinnen aber immerzu bei Stadt-Land gewannen, hatten wir bald keine richtige Lust mehr.

Bald war dann auch Nachtruhe angesagt. Wir machten uns fertig und schliefen dann sofort ein. (Ha, ha… natürlich nicht. Es dauerte sehr lange, bis endlich Ruhe in den Zimmern einkehrte. Es wurde noch viel erzählt und auch ein bisschen Blödsinn gemacht.)

Am 2. Tag standen wir früh auf. Eine Gruppe von Schülern bereitete das Frühstück vor.

Die Klasse 7a wollte zum Meeresmuseum Sealife und die Klasse 7b ins Jumphouse.

Da das  Sealife- Museum nicht so weit weg war, konnten die Schüler der 7a noch abräumen und den Speiseraum aufräumen.

Am nächsten Vormittag machten wir es umgekehrt. Im Jumphouse hatten wir viel Spaß.

 Ein netter Angestellter begleitet uns und zeigte, welche verschiedenen Möglichkeiten es für das Springen gab. Leo wird wohl im nächsten Jahr als Osterhase angestellt werden können…

Das Springen endete für Jana jedoch plötzlich. Sie hatte sich an der Hand verletzt. Deswegen suchten Frau Höppner und Jana in Berlin ein Krankenhaus auf und begaben sich dort in die Rettungsstelle. Sie saßen von Mittag bis nachmittags um 5 Uhr dort. Aber zum Glück wurde festgestellt, dass nichts gebrochen war.

 

Wir anderen trafen uns dann an der Weltzeituhr. Von dort ging es zum Fernsehturm, um eine wunderschöne Aussicht auf Berlin zu genießen.

Doch vorher musste noch der Fahrstuhl benutzt werden. Einige trauten sich nicht und blieben unten. In rasanter Fahrt ging es hoch, aber es hat jeder geschafft. Die Aussicht war wirklich toll. Wir hatten schönes Wetter und konnten ganz Berlin sehen.

Gegen 18 Uhr traten wir die Heimreise an. Unterwegs erklärten uns die Lehrer das Lesen der Fahrpläne, auch die Tickets am Automaten mussten wir allein ausdrucken.

Jetzt ging es wieder ans Einkaufen, denn heute Abend sollte es Kartoffelsuppe geben. Geplant war eigentlich etwas anderes. Da wir aber nur einen sehr kleinen Herd hatten, mussten wir schnell umplanen. Aber auch die Suppe war sehr lecker.

Am Abend beschäftigten sich alle individuell: Es wurde gespielt, erzählt und gelacht.

Der Donnerstag war am Vormittag für den Sea Life und das Jump House vorgesehen.

 Die Klassen machten sich wieder getrennt auf den Weg.

Zum Mittag wollten wir uns treffen, um gemeinsam den Weg zum Brandenburger Tor zu gehen. Verabredeter Treff war wieder die Weltzeituhr.

Allerdings hatten wir überhaupt keine Lust mehr zu laufen. Außerdem fing es auch noch an zu regnen. Unsere Stimmung war am Boden…

Wir wollten zurück in die Herberge. Aber unsere Lehrer konnten uns doch überzeugen und so machten wir uns auf den Weg zum Ampelmännchenladen. Dort wollten wir uns jetzt treffen… Wir warteten und warteten… aber jede Klasse an einem anderen Ampelmännchenladen.

Nun gut, also allein zum Brandenburger Tor. Der Bus hatte Verspätung, also zu Fuß. Gefühlte 10 km. Dort trafen wir dann zum Fotoshooting aufeinander.

Da einige noch Taschengeld übrig hatten, führte uns unser nächster Weg zur Mall of Berlin - wieder zu Fuß.

Wir aßen zu Mittag, gingen shoppen und manche relaxten nur. Wir waren fix und fertig.

Am Abend fuhren wir wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Mittlerweile kannten wir ja den Weg schon und konnten auch die Fahrpläne und andere Zeichen, die uns den Weg wiesen, deuten.

Da es schon ziemlich spät war, bestellten wir uns Pizza, Salat oder Lasagne. Anna und Kilian nahmen die Bestellungen von den Schülern auf und zählten sie zusammen. Das war mal eine ganz neue Erfahrung, denn so einen tollen Service gibt es bei uns zu Hause nicht.

Der Abend verlief anders als geplant, weil ganz viele Jungen das Fußballspiel Frankfurt gegen Chelsea sehen wollten. Die Mädchen hatten dagegen keine guten Chancen.

Wir durften aber ein bisschen länger aufbleiben, da das Fußballspiel noch nicht zu Ende war.

Leider konnten wir die Verlängerung und das Elfmeter-Schießen nicht mehr sehen. Deswegen verfolgten es manche Jungen noch per Handy in ihren Zimmern.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen, räumten die Zimmer und den Gruppenraum auf. Jetzt hatten doch viele schon Sehnsucht nach zu Hause.

2 Muttis holten wieder unsere Koffer ab und wir machten uns auf den Heimweg.

Gegen 12 Uhr waren wir wieder in Ziesar.

Wir finden, dass es eine tolle Klassenfahrt war. Wir hatten viel Spaß und haben so ganz nebenbei auch noch eine ganze Menge gelernt. Alle haben sich an der Organisation beteiligt und auch im Jugendgruppenhaus haben viele Schüler mit angepackt.

Vielen Dank an die Organisatoren, die fleißigen Schüler, unsere Klassenlehrer und unseren Kofferservice.

Da dieses Projekt ein INISEK-Projekt ist, wurde es aus EU-Mitteln gefördert und war deshalb für uns kostenlos. =) Auch dafür vielen Dank. 

Klassen 7a und 7b 

Logo EUropa

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Unsere selbstorganisierte Klassenreise vom 7. Mai 2019 bis zum 10. Mai 2019

Fotoserien zu der Meldung


Klassenfahrt der Klassen 7a und 7b nach Berlin (12.05.2019)